HoriZonta

Der Fonds HoriZonta hat den Zweck, Frauen mit beschränkten finanziellen Mitteln durch Beiträge zu helfen, eine Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren, die ihre berufliche und soziale Situation nachhaltig verbessert.

Der HoriZonta-Fonds bezweckt, in den Kantonen BS oder BL lebende Frauen in finanzieller Notlage durch Beiträge zu helfen, eine eidgenössisch oder kantonal anerkannte Aus- oder Weiterbildung zu absolvieren, die ihre berufliche und soziale Situation nachhaltig verbessert. Im Fokus stehen junge oder nicht mehr ganz so junge Frauen in prekären Verhältnissen also beispielsweise Sozialhilfebezügerinnen, die mittels Ausbildung wirtschaftlich auf eigene Beine kommen wollen. Wir können nur moderate Beiträge ausrichten und erwarten von unseren Destinatärinnen, dass sie während ihrer Aus- und Weiterbildung auch persönliche Einschränkungen hinnehmen und soweit möglich selbst die erforderlichen Mittel beschaffen.
Unsere Beiträge sollen dazu helfen, eine sonst nicht finanzierbare Weiterbildung zu ermöglichen, indem z.B. von uns die Studiengebühren übernommen werden, während die Lebenskosten anderweitig sichergestellt sind. Für Vollstipendien zur Deckung der Lebenskosten fehlen uns leider die Mittel. Die Vergabe erfolgt jeweils im April für das ganze Jahr, Gesuche sind bis spätestens 31. Januar mit unserem Formular (siehe rechts) und den erforderlichen Beilagen einzureichen.

Es wurden aufgrund des GV-Beschlusses von 2017 wiederum sechs Frauen vom HoriZonta Fonds unterstützt. Die Stipendiatinnen waren zwischen 20 und 32 Jahren alt, allesamt junge Damen also, in ihrer Erstausbildung oder in einer schon bald ergriffenen zweiten Berufswahl. Die Gesuche lagen fast alle im universitären Bereich oder bei einer Fachhochschule. Die Zwischenberichte der Studierenden zeigten, dass sie in ihren Fachgebieten gute Fortschritte machten. Dazu haben wir aber auch einer 32-jährigen Afghanin mit Kind bei der Komplettierung ihrer Ausbildung als Sachbearbeiterin im Liegenschaftssektor geholfen. Sie absolvierte mit unserem Beitrag den abschliessenden Kursus als Immobilienbewirtschafterin. Der bereits in den Vorjahren festgestellte Trend zu höheren Aus- und Weiterbildungen setzt sich somit offenkundig fort. Die Begünstigten waren mehrheitlich Schweizerinnen, es war aber auch eine Schweiz-Griechenland-Doppelbürgerin dabei. Insgesamt wurde mit 9‘000 CHF aus dem HoriZonta Fonds ein ähnlicher Betrag ausgerichtet wie in den Vorjahren.

In 2016 wurden wiederum drei Frauen vom HoriZonta Fonds und zwei weitere über das Werk unterstützt. Die meisten Stipendiatinnen waren zwischen 25 und 30 Jahren alt, hauptsächlich jüngere Damen also, und im universitären Bereich oder an der Fachhochschule. Dazu haben wir aber auch einer 38-jährigen Pflegehelferin beim berufsbegleitenden Erwerb des Diploms geholfen. Die Begünstigten waren allesamt Schweizerinnen, wenn auch teilweise mit Migrationshintergrund oder als Seconda. Bei dem Alter der Damen erstaunt nicht weiter, dass es hauptsächlich um Erstausbildungen oder Weiterbildungen in Ergänzung der bestehenden Erstausbildung ging. Insgesamt wurden mit CHF 5‘500 aus dem HoriZonta Fonds und CHF 3‘000 aus der Werkskasse etwas geringere Summen ausgerichtet als in den Vorjahren.
 

Ein Stipendiat bzw. Studienunterstützung des Zonta Clubs Basel.

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