Gewalt gegen Frauen beginnt im Kopf....

Geschlechtsspezifische Rollenbilder beeinflussen wie wir uns verhalten und unser Umfeld wahrnehmen, ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind.

Geschlechterrollen sind aber nicht natürlich gegeben, sondern werden Männern und Frauen politisch und sozial zugeschrieben. Es entsteht ein Machtgefälle zu Ungunsten der Frauen, das Diskriminierung und Gewalt Vorschub leistet.

Wir wollen einengende Rollenbilder und stereotype Vorstellungen bewusst machen und aufbrechen, denn Gewalt gegen Frauen beginnt im Kopf! Vom 25. November bis zum 10. Dezember treten Menschenrechtsorganisationen, Frauenhäuser, Fachstellen, Selbstverteidigungsvereine und Opferhilfestellen gemeinsam an die Öffentlichkeit. 16 Tage lang und darüber hinaus stehen wir zusammen gegen Gewalt an Frauen ein. Keine Frau soll aufgrund ihres Geschlechts Gewalt oder Diskriminierung erfahren.  

2008 lancierte der cfd die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ in der Deutschschweiz und koordiniert seither die Aktivitäten der rund 50 MitveranstalterInnen. Gewalt gegen Frauen wird weltweit und in der Schweiz zu oft verharmlost und tabuisiert.

Die Kampagne leistet mit ihren vielfältigen Veranstaltungen einen Beitrag dazu, genauer hinzuschauen und geschlechtsspezifische Gewalt zu bekämpfen. Auch in der Schweiz gibt es Häusliche Gewalt. Und sie kommt in allen sozialen Schichten vor. Jede zweite Woche stirbt in der Schweiz eine Frau an den Folgen häuslicher Gewalt.  

Zonta engagiert sich seit bald 100 Jahren für die Rechte der Frauen, ein Thema war und ist die Gewaltprävention. Im Rahmen der jährlichen internationalen Kampagne "ZONTA SAYS NO" und der nationalen Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen", (vom cfd koordiniert), engagiert sich der Zonta Club Basel 2016:

Veranstaltungskalender 16 Tage gegen Gewalt - cfd

Bild.Macht.Mensch: Rollensichten

Zonta