1. Mai Markt in Laufen

 

Taschen helfen Frauen

 

Zonta Club Basel verkauft gebrauchte Taschen, um Frauen zu unterstützen.

 

Der Zonta Club Basel unterstützt mit dem Fond HoriZonta Frauen in ihrer Ausbildung mit dem Ziel: bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, existenzsicherndes Einkommen und Unabhängigkeit vom Sozialamt.

 

Zonta International führt zusammen mit UNICEF und UN Women & Care zur Zeit folgende Projekte durch:

Lasst uns lernen – in Madagaskar
Ein integriertes Programm für heranwachsende Mädchen

Gegenwärtig leben rund 90 Prozent der Bevölkerung in Madagaskar von weniger als US$2 pro Tag und besonders die Kinder sind dabei die Leidtragenden. Ausser der verbreiteten Armut ist Madagaskar anfällig für Naturkatastrophen, die ein Wirtschaftswachstum der Landwirtschaft weiter verhindern und es noch schwieriger machen, die Armut zu besiegen und die Ausbildung der Kinder zu fördern.
Im 2013 beendeten die fairen und demokratischen Wahlen eine vier Jahre dauernde politische Krise und ebneten den Weg für eine neue Entwicklungsagenda. „Let us Learn Madagascar“ ist das einzige Programm des Landes, das die Gleichberechtigung bei der Ausbildung berücksichtigt.
 
Ziel: Den verletzlichen und ausgeschlossenen Mädchen Gelegenheit geben, ihre Rechte für eine Ausbildung in einer sicheren und geschützten Umgebung wahrzunehmen.
 

Liberia Fistula Projekt
Kampf gegen die Geburtsfistel in Liberia, Verringerung der Sterblichkeit von Müttern und Neugeborenen

 
Seit 2008 hat Zonta International das Fistula-Projekt in Liberia mit US$2‘550‘000 an UNFPA unterstützt. Damit konnten mehr als 1‘000 Frauen und heranwachsende Mädchen behandelt und mehr als 200 Fistula-Überlebende mit dem Rehabilitations-Programm erfolgreich in ihre Gemeinden wieder integriert werden.
Die Anzahl neuer Fistula-Fälle hatte abgenommen und es gab mehr Rückfälle; im 2014 ist jedoch in Liberia Ebola ausgebrochen. Das ohnedies fragile Gesundheitssystem war überfordert und nicht in der Lage, auf die Bedürfnisse der Frauen bei gynäkologischen Problemen angemessen einzugehen. Schwangere Frauen wurden bei Gesundheitseinrichtungen abgewiesen oder aus Angst, mit Ebola angesteckt zu werden, nicht von ausgebildetem Gesundheitspersonal behandelt. Deshalb stieg die Anzahl neuer Fälle der Fisteln erneut an und wir sind nun bei 85 Prozent der behandelten Fälle seit der Wiederaufnahme der Fistel-Operationen im 2015.
 
Ziel: Zur Eliminierung von Geburtsfisteln und Verringerung der Sterblichkeit, Morbidität und sexueller Gewalt gegen Frauen beitragen und gleichzeitig die Gesundheit und die sozioökonomische Stellung der Frauen und Mädchen in Liberia verbessern.
 

Bekämpfung des Menschenhandels und der gefährlichen Migration in Nepal
Die Zukunft, die wir wollen: nachhaltige Grundlagen schaffen für die Bekämpfung des Menschenhandels und der gefährlichen Migration von Frauen und Mädchen in Nepal

Nepal ist seit langem ein Land der Arbeitsmigration und des Menschenhandels zum Zweck der sexuellen und Arbeitsausbeutung und anderen Formen der Ausbeutung, speziell für Frauen und Kinder. Menschenhandel geschieht oft als eine urkundlich nicht belegte Migration und ist eine ernsthafte Menschenrechtsverletzung.
Als Folge der Erdbeben vom April und Mai 2015 sieht sich Nepal einem erhöhten Risiko des Menschenhandels und der gefährlichen Migration konfrontiert. Umwelt-Katastrophen erhöhen das Risiko und schaffen für Menschenhändler gute Bedingungen, um die Verletzlichkeit der betroffenen Bevölkerung auszunutzen. Der Verlust des Auskommens und der Besitztümer, die Zwangsumsiedlung und schlechte Lebensumstände, zerrüttete Gesetzsysteme und der fehlende Schutz der Familie tragen zu einem erhöhten Risiko der Gewalt, des Missbrauchs und der Ausbeutung bei und führen bei der Bewältigung des Ganzen auch zu negativen Strategien.
Einige der Distrikte, die am stärksten von den Erdbeben betroffen waren, sind seit jeher bekannt für den Menschenhandel von Frauen und Kindern und nun vermehrt davon betroffen. Viele dieser Distrikte haben auch eine überdurchschnittlich grosse weibliche, externe Migration. Auch hat eine grosse Zahl der Männer wegen einer Arbeitsstelle das Land verlassen und die von Frauen geführten Haushalte in wirtschaftlich und sozial benachteiligter Lage mit beschränktem Schutz zurückgelassen.
Die Regierung von Nepal hat sich verpflichtet, den Menschenhandel umfassend zu bekämpfen mit einer Reform der Politik und Durchsetzung und Programmen für die praktischen Bedürfnisse der betroffenen Frauen mit Alternativen zur gefährlichen Migration. Ungeachtet der Politik, der Pläne und Programme zur Bekämpfung des Menschenhandels und der gefährlichen Migration, fehlen jedoch die Synergien auf operationeller Ebene. Menschenhandel und Migration werden allgemein als separate Gegebenheiten behandelt und separat angegangen, ohne den Zusammenhang zwischen den beiden zu berücksichtigen.
 
Direkt Begünstigte sind 600 Überlebende des Menschenhandels und der verletzlichen Migrantinnen.
Indirekt Begünstigte sind 100‘000 junge Leute, Gemeindevorsteher, lokale Autoritäten, Camp-Koordinatoren, Schulen,
Migranten-Familien und Mitglieder von Netzwerken aus vom Erdbeben betroffenen Distrikte
 
Ziel: Den Zusammenhang zwischen Menschenhandel und Fremdarbeiter-Migration der Frauen und Mädchen in Nepal
erkennen und zur Bekämpfung nachhaltige Grundlagen schaffen.
 

Verhinderung von Kinderehen in Niger
Initiative für heranwachsende Mädchen in Niger: Wissen für die Würde

Kinderheiraten oder frühe Heiraten sind eine Form der sexuellen und geschlechtsspezifischen Gewalt mit schädlichen körperlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen. Niger hat die weltweit höchste Rate von Kinderheiraten: 77 Prozent der Mädchen sind im Alter von 18 und 30 Prozent im Alter von 15 verheiratet. Zweiundvierzig Prozent (42%) der heranwachsenden Mädchen gebären vor einem Alter von 17. Ein grosser Teil der Mädchen im Schulalter geht nicht zur Schule und 73 Prozent der jungen Mädchen von 15-19 Jahren sind Analphabetinnen.
Erste Ergebnisse (Dezember 2014 – Juni 2015)
  • Zu Beginn des Programms hatten 69 Prozent der Mädchen nie eine Schule besucht aber dank dem Unterricht für Lesen und Schreiben erreichten 25 Prozent der Mädchen am Ende des Programms beim lesen einen zufriedenstellenden Grad über dem Durchschnitt.
  • Zu Beginn des Projektes wandten sieben Prozent der Mädchen eine moderne Methode für die Familienplanung an und am Ende des Programms 13,2 Prozent.
  • 57 Heranwachsende wurden genügend gestärkt, um Nein sagen zu können zu einer frühen Heirat, die während des Programms für sie geplant war.
  • Mehr als 40‘000 Leute nahmen Teil bei den 858 Gemeinde-Gesprächen zum Problem früher Heiraten und der schädlichen Folgen.
  • Junge Mädchen, die das Programm abgeschlossen haben, möchten mit 19 heiraten, ihr erstes Kind im Alter von 21 bekommen und im Ganzen sechs Kinder haben, verglichen mit den acht, neun, zehn oder elf Kindern, die durchschnittliche Frauen in Niger haben möchten.
Ziel: Verminderung früher Heiraten und früher Schwangerschaften in einer kritischen Masse in den Gemeinden in allen
Regionen in Niger.
 

Weitere Informationen zu den Projekten von Zonta International befindet sich unter:
http://www.zonta.ch/de/projekte/internationale-projekte/

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Anlassdaten

Beginn/Ende 01.05.2018
Tag Dienstag
Zeit 09:00 - 18:00 Uhr
Ort Hauptstrasse
4242 Laufen
Club Basel
Zonta