Gewalt im Alter, ein Tabuthema

Gewalt an alten Menschen, sei es seelische oder körperliche Misshandlung, oder in Form von Verwahrlosung, ist leider auch in der Schweiz immer noch Realität. Oft geschieht sie aus Hilflosigkeit, häufig ist die misshandelnde Person überfordert, und oft wird sie bagatellisiert und verschliessen wir die Augen.  

Wir möchten die breite Gesellschaft für das Thema sensibilisieren, zum Gespräch motivieren und mögliche Lösungsansätze aufzeichnen.

Einführungsvortrag durch:
Frau Ruth Mettler Ernst (Geschäftsleiterin Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter).

Anschliessend Podiumsdiskussion mit
Frau Stefanie Bollag (Vorstandsmitglied Curaviva BS und Heimleiterin Alterspflegeheim Humanitas Riehen)
Herr Dr Patrick Fassbind (Leiter KESB Basel-Stadt)
Frau Ruth Mettler Ernst (UBA)
Frau Bettina Zeugin (Geschäftsführung Alzheimer Beider Basel).
Moderation: Peter Bollag (SRF).

 

Ein Anlass im Rahmen der Kampagne: "16 Tage gegen Gewalt an Frauen"

Die Kampagne "16 Days of Activism Against Gender Violence" wurde 1991 vom Women‘s Global Leadership ins Leben gerufen. Die 16 Tage beginnen stets am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen*, Abschluss ist am Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Mit diesen Daten soll deutlich gemacht werden, dass Frauen*rechte Menschenrechte sind. Gewalt gegen Frauen* ist immer auch eine Menschenrechtsverletzung.

Seit 1991 haben in über 187 Ländern bislang mehr als 5‘000 Organisationen die internationale Kampagne unterstützt - die Schweiz fehlte bis 2008. Im Jahr 2008 lancierte die femistische Friedensorganisation cfd zum ersten Mal in der Schweiz die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen". Seither tragen jährlich rund 60 Frauen*- und Friedensorganisationen, Gewerkschaften, Beratungsstellen und Kirchgemeinden mit einem vielfältigen Programm an Aktivitäten und Veranstaltungen zur Kampagne bei. Das Ziel der Kampagne ist, für Gewalt gegen Frauen* zu sensibilisieren, auch weniger sichtbare Diskriminierungen von Frauen* zu thematisieren, Beratungsangebote bekannter zu machen und gewaltfreie Wege aufzuzeigen.

Das Ziel: Die Kampagne hat zum Ziel, für Gewalt gegen Frauen zu sensibilisieren, Organisationen in diesem Bereich zu vernetzen und neue Präventionsansätze zu entwickeln. Dabei werden auch weniger sichtbare Strukturen von Diskriminierung an Frauen thematisiert und Beratungsstellen bekannter gemacht. Um auf die zahlreichen Formen von Gewalt an Frauen hinzuweisen und klar zu machen, dass Gewalt an Frauen ein multidimensionales Problem ist, wird vom cfd und den Partner*innenorganisationen jedes Jahr ein Fokusthema konzipiert.

Link zur schweizweiten Aktionen

Link zu UN Women - 16 days of activism

From 25 November, the International Day for the Elimination of Violence against Women, to 10 December, Human Rights Day, the 16 Days of Activism against Gender-Based Violence Campaign is a time to galvanize action to end violence against women and girls around the world. The international campaign originated from the first Women's Global Leadership Institute coordinated by the Center for Women's Global Leadership in 1991.
 

Orange Your City

Link zu: Orange Your City - Elisabethenkirche

Gleichzeitig nehmen die Markthalle Basel und die Elisabethenkirche zusammen mit dem Zonta Club Basel an der Kampagne »Orange your City» teil, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Der Turm der Elisabethenkirche wird am 25.11 in orangenem Licht erstrahlen, die Markthalle wir am 26.11 von innen orange angestrahlt.

 

 

Zonta Says NO to Violence Against Women

Link zu Zonta International - Zonta Says NO

Join us and say NO to violence
against women and girls worldwide

For almost 100 years, Zonta International has contributed to help achieve a world free of violence against women and girls through service and advocacy.

Violence against women and girls is one of the most pervasive human rights violations and a global epidemic. It knows no national or cultural barriers; it takes place at home, in the workplace and in open spaces, and affects millions of women and girls in peacetime and conflict. It includes psychological, physical and sexual violence, and harmful practices such as rape, female genital cutting, child marriage and human trafficking. Violence against women and girls threatens countries, inhibits economic progress, and prevents women from contributing to their community and creating better lives for themselves and their families.

Our ongoing service efforts are demonstrated through numerous local projects and programs, through the Zonta International Strategies to End Violence against Women (ZISVAW) program and through Zonta’s partnerships with the United Nations and its agencies.

Our ongoing advocacy impact is built around the advocacy campaign “Zonta Says NO to Violence Against Women.” Launched in 2012, the campaign has raised awareness of the global pandemic of women’s rights violations and has united Zonta clubs worldwide in conducting impactful advocacy actions to fight violence against women and gender inequality.

All Zonta clubs and districts are encouraged to take advocacy actions throughout the year:

To promote the human rights of women

To promote Sustainable Development Goal No. 5 “Achieve gender equality and empower all women and girls”

To end violence against women and girls

 

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Anlassdaten

Beginn/Ende 26.11.2019
Tag Dienstag
Zeit 19:30 - 21:30 Uhr
Ort Markthalle Basel
Viaduktstrasse 10
4051 Basel
Raum `Wohnzimmer’, direkt neben dem Foodcourt
Club Basel

Zonta